An einem frischen Frühlingstag trafen sich neun Jungfischer zu einer spannenden Aktion: einer Fischbestandskontrolle an der Goldach II – mit Strom! Klingt gefährlich, ist aber sicher und ziemlich faszinierend. Dabei wird ein spezieller Gleichstrom ins Wasser geleitet, der die Fische kurz betäubt. So können sie gezählt und bestimmt werden, bevor sie – vor allem die Forellen – wieder zurück ins Wasser dürfen.

Der Strom kommt aus einem tragbaren Generator, und weil der Bach hier recht breit ist, wurden gleich zwei Anoden eingesetzt, um alles gut zu erfassen. Neben Forellen schwammen auch riesige Aitln, kleine Schneider, Hasel, Stichlinge und Rotaugen ins Netz.

Die Aufgabe der Jungfischer: die verschiedenen Fischarten bestaunen, beim Erfassen helfen – und die „Raubfische“ in den Wassertank bringen, damit sie später in ein anderes Gewässer umgesetzt werden.

Ein großes Dankeschön geht an unseren Gewässerwart, der das Ganze möglich gemacht hat, und an alle Betreuer, die uns begleitet und unterstützt haben.